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Gegendarstellung im März
"Die Greencard-Initiative der Bundesregierung kommt nicht ins Rollen", schrieben die Kollegen von Kampfratte am 19. Februar in ihrem Online-Magazin. Dass die erwarteten Bewerbungen aus dem asiatischen Raum jedoch ausblieben, ist nicht - wie von Kampfratte vermutet - darauf zurückzuführen, dass die Bewerber die Werbe-Broschüre "Deutschland schreibt sich mit .de" mit einer Speisekarte verwechselten.

Zwar sorgte besagte Broschüre tatsächlich für Verwirrung, diese lässt sich laut @zend!-Informationen jedoch darauf zurückführen, dass viele Bewerber den Titel als versteckten Rechtschreibe-Tipp für die notwendige Ortografie-Prüfung verstanden. Tatsächlich ist der Broschüren-Titel bloß ein missratener Werbe-Gag einer überbezahlten Agentur.

Bei umfangreichen Rechtschreibprüfungen in der deutschen Botschaft in Indien antworteten zahlreiche Bewerber auf die Frage "Wie schreibt sich 'Deutschland'?" dennoch: "Mit .de." Über 120 Bewerber fielen so in den ersten Monaten nach Initialisierung der Greencard-Initiative durch den Test

Regierungssprecher Manfred Funahati zu @zend!: "Das war ein dummes Missverständnis. So sind uns zahlreiche Computer-Experten abhanden gekommen, die wir dringend benötigt hätten." Die Broschüren sollen nun aus dem öffentlichen Verkehr gezogen und Schulen zum Zwecke von Leseübungen zur Verfügung gestellt werden.

 

 


In der neuen @zend!- Rubrik von Peer Schader greift die Redaktion monatlich Beiträge der satirischen Konkurrenz von @zend! auf, um diese zu ergänzen und zu verdrehen.


   
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