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@zend!-Spam-Special Der Begriff "Spam" stammt eigentlich aus einem Monthy-Python-Sketch: Ein Ehepaar, das in einem Restaurant zu speisen wünscht, fragt, was es denn mit dem Spam auf sich habe, das in jedem Gericht enthalten ist. Der Kellner klärt sie auf, dass es sich dabei um synthetisches Pressfleisch handele. Die beiden Gäste äußern ihre Skepsis, worauf die an umliegenden Tischen sitzenden Wikinger ein Loblied auf Spam anstimmen. Wenn ich kurz meine Erfahrungen mit synthetischem Pressfleisch Revue passieren lasse, so fällt mir ein, dass es eigentlich nur Tofu-Würste, nicht aber synthetisches Pressfleisch gibt. Doch zum Glück ist da noch der Fleischkäse, der sich selbst unter fanatischen Fleischessern nur einer zweifelhaften Beliebtheit erfreut und in Rezeptvorschlägen sämtlicher Illustrierten nur ein Schattendasein fristet. Der Übergang zwischen Fleisch-Käse und synthetischem Pressfleisch ist nach meinem Dafürhalten fließend. Vor etwa einem Jahr eröffnete bei mir um die Ecke ein Englisch sprechender Metzger sein Geschäft. Flugs überlegte ich mir, wie ich dort einen flotten Eindruck machen kann, indem ich bei ihm in seiner Landessprache ordere. Ich wollte den Leuten, die beim Italiener fließend parlierend "Una Pizza Funghi ohne Pilze, molto bene" bestellen und nach deren Verzehr "Tschau Toni e due Expressi, avanti gell" rufen, in nichts nachstehen, ja diese um Längen schlagen. Und dabei könnte ich auch noch den angekratzten Leumund des Fleischkäses in höhere Sphären befördern und diesen weltmännisch auf Englisch bestellen. Ich betrat den Laden, in dem nicht nur englisches Beef-Steak zu erschwinglichen Preisen feilgeboten wurde, und grüßte: "Hello to you, Sir!" Eine grammatikalisch einwandfreie Begrüßung, mit der ich die erste Hürde hinter mich brachte. Ich entsann mich einer häufig verwendeten englischen Floskel und sprach: "I would like to have some worst case." Der freundliche Metzger überging meinen unglücklichen Anfang und ich bin ihm sehr dankbar, dass er keineswegs die "insulted liversausage" in dem kümmerlichen Schauspiel gab. "You mean that meaty stuff over there?", fragte er. Ich nickte und antwortete: "Gewiss! Und davon 250 Gramm." Der Nutzen aus dieser Begebenheit ist für mich dreierlei. Zum einen bin ich mir nunmehr sicher, dass man keineswegs den Vielgereisten mimen soll, wenn man sich seiner Sache nicht bis zu einem gewissen Grad, der die 100 Prozent-Marke nur unwesentlich unterschreitet, sicher ist. Zum zweiten muss man sich Spam gar nicht erst anschauen, sondern kann ihn ja direkt entfernen. Zum dritten ist eine vegetarische Ernährung grundsätzlich gesünder.
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