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Fasten gegen
den Euro Kaum zwei Monate ist es her, dass wir mit dem vielgepriesenen Euro bezahlen. Anfänglich als Spielgeld verlacht, wird nun aus dem Spaß bitterer Ernst: Haben wir noch vor Jahren beim üppigen Weihnachtsessen über die Schauergeschichten der Großeltern über die große Inflation gelacht, weinen wir heute beim Blick in den Geldbeutel. "Noch kein Gefühl für den Wert der neuen Währung", schreiben renommierte Magazine mit Blick auf die Verunsicherung deutscher Satiremagazinleser. Kein Gefühl? Kein Wunder: Hat die Währung doch scheinbar keinen Wert. Ein großes Glas Cola kostet in diesem Winter fast soviel wie eine Maxi-CD vor der großen Teuroeinführung. Die hohen Preise bei Obst und Gemüse werden auf den strengen Winter geschoben - ähm, Entschuldigung: Seit wann sind Gewächshäuser vom Wetter abhängig? Ich bin's leid und habe beschlossen zu fasten. Jawohl. Ich warte einfach ab, bis alles wieder billiger geworden ist. Sollen sie doch sitzen bleiben auf ihren überteuerten Restaurantgerichten, ihrem Gemüse und ihrem Cola-Zucker-Dreck! Ein gesunder Mensch soll es mit genügend Wasser und Vitaminen zwischen 30 und 200 Tagen ohne Nahrung aushalten können. Dann hat man zwar Wasserödeme in den Beinen und kann kaum mehr die Tasten tippen, aber immerhin hat man jede Menge Euros gespart. Und schlank macht's auch noch. Darum mein Rat: Fasten gegen den Euro. Deutschland, geh in Hungerstreik bis die D-Mark wieder eingeführt ist und die Preistreiber lebenslänglich im Gefägnis schmoren!
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