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News im November

Sinkflug
Zürich-Kabul. Wegen Zahlungsunfähigkeit muss die Swissair jetzt endgültig Konkurs anmelden. Seit diesem Monat übernimmt die Tochterfirma Crossair die Swissair-Flüge, die verbleibenden Flugzeuge sollen zur Schuldentilgung verkauft werden. Ersten Berichten zufolgen haben die USA besonderes Interesse am Erwerb der Maschinen bekundet. Die rund 30 Flugzeuge sollen dann auf den Flughafen der pakistanischen Hauptstadt Islamabad verlegt werden. Von dort aus will man sie vollgetankt starten, um sie anschließend über afghanischem Gebiet abstürzen zu lassen. Als Piloten hat man bereits fundamentalistische Fanatiker aus den Reihen der afghanischen Nordallianz gewinnen können. cm

Crash
Schwäbisch-Gmünd. Eine Stadt atmet auf: Bauer Gernot G. (65) leidet nicht an Milzbrand, wie die Universität Marburg gestern bestätigte. Gernot G. hatte sich am vergangenen Freitag unter schweren Schüttelkrämpfen auf die Stufen der Karthäuser Schenke geschleppt, wo er zusammengebrochen war. Dem Wirt Heinz S. (46) konnte er nur noch unverständliche Worte zumurmeln: "Er hat eindeutig 'Milzbrand' gesagt", verteidigte sich der Wirt, der sofort den Katastrophenschutz verständigte. "Ah geh fort! Was an Käs! Pilsbrand han i gesaht!" erklärte nun der aus seinem Rausch wieder erwachte Gernot G gegenüber der Presse. tr

Auftrieb
Frankfurt. Die "Vereinigung für öffentliche und globale Liebe Naturbewusster" (VÖGELN) fordert Jung und Alt in aller Welt auf, sich an ihrer Aktion "Fuck for Peace" zu beteiligen. Der Bundesregierung empfiehlt die VÖGELN in diesem Zusammenhang, eine allgemeine Kondomsteuer von 5 Pfennig pro Präservativ für friedensschaffende Maßnahmen einzuführen. sw

Höhenflug
Stuttgart. Mit dem Ende seiner TV-Karriere drohte kürzlich "Musikantenstadl"-Moderator Karl Moik. Grund seiner Aufregung: Die ARD wollte einen für Mitte Oktober geplanten Stadl aus Dubai nicht live senden und begründete dies mit der derzeitigen weltpolitischen Lage. Moik wehrte sich gegen das Schunkelverbot: "Wahrscheinlich ist dies das Ende meiner Karriere." Als Wiedergutmachung haben die ARD-Programm-verantwortlichen Moik versprochen, den nächsten Stadl live aus Kabul zu senden. Aus ästhetischen Gründen bestehen die Taliban darauf, dass nicht nur die dann auftretenden Frauen, sondern auch die Männer ihr Gesicht verschleiern. ps

 

 

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Runter kommen Sie alle. Fragt sich bloß, wo.


Wenn Sie kleine grüne Männchen sehen, ist's schon zu spät.


Steuer für den Rutenschutz?


Kann nicht mal vernünftige Drohungen wahr machen: Karl Moik.

   
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