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News im Mai
Diffizile Überführung
Endlich ist bekannt, wo Fritz Schröder begraben liegt. Der 1944 gefallene
Vater des Bundeskanzlers wurde in Rumänien in einem Gemeinschaftsgrab
mit acht anderen Soldaten beigesetzt. Gerhard Schröder, der seinen Vater
nie gesehen hat, strebt nun die Umbettung in das Hannoversche Familiengrab
der Schröders an. Die eindeutige Indentifizierung der sterblichen Überreste
Fritz Schröders gestaltet sich jedoch schwierig, so dass dem Bundeskanzler
bereits angetragen worden sei, eine weitere Grabstätte in Hannover zu
kaufen und den gesamten Inhalt des Gemeinschaftsgrabes nach Hannover zu
überführen. Josef Hinterhuber aus Freilassing, dessen Vater ebenfalls
in besagtem Grab liegt, soll bereits protestiert haben: "Mei Voada wiad
ned jeds no a Breis wern!" Eine Stellungnahme des bayerischen Ministerpräsidenten
wird dieser Tage erwartet. cm
Diffizile
Identitätsklärung
"Who's the man?", fragt die britische "Sun"
am Tag nach dem Champions-League-Spiel Manchester United gegen Bayern
München. Hatte sich vor dem Spiel doch tatsächlich ein Unbekannter
in Spielerklamotten aufs Spielfeld geschlichen und sich für das Mannschaftsfoto
zu den Fußballern gestellt (siehe rechts). Keiner hat was gemerkt.
Und ganz Groß-Britannien rätselt: "Who's the man".
@zend!-Chefredakteur Peer Schader ist inzwischen wieder aus München
zurückgekehrt und läuft jetzt den ganzen Tag in weißen
Shorts und weißem Shirt herum. ps
Diffizile
Entlohnung
Mit der Aussage "Was ich kann ist unbezahlbar" wirbt
das Bundesministerium für Frauen, Jugend, Senioren und Familie neuerdings
auf Plakaten für den Freiwilligen Sozialen Dienst. Endlich erhält die
Öffentlichkeit eine (wenn auch sehr dürftige) Erklärung für die schlechte
Entlohnung der FSJler: Weil ihr Dienst unbezahlbar ist, wird er auch kaum
bezahlt. Vielleicht sollte man den Freiwilligen gleich überhaupt nichts
bezahlen, um die Unbezahlbarkeit ihres Dienstes noch besser herauszustellen.
sw
Diffizile
Prozenthürde
Mit der Präsentation
seiner "Strategie
18/2002" hat sich der zukünftige FDP-Chef Guido Westerwelle,
so munkeln Branchenfremde, sein eigenes Todesurteil geschaufelt. Gemeinsam
mit der designierten Generalsekreatärin Cornelia Pieper gab Westerwelle
kürzlich wesentliche Punkte des Programms bekannt. "Sollte die
FDP bei der Bundestagswahl 2002 die anvisierten 18 Prozent nicht erreichen,
wird Westerwelle seinen Platz räumen müssen", so ein Insider
zu @zend! ps
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"Who's the
man?" -
"The man comes from Ludwigshafen."

Er ist unbezahlbar.

Er auch.
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